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Tierschutz 2018-07-16T08:20:52+00:00

Tierische Geschäfte

Das Magazin „Der Spiegel“ (33/88) schrieb in der Titelgeschichte „Die Schweinerei mit dem Fleisch“: Die bundesdeutsche Landwirtschaft erlebt den größten Hormon-Skandal ihrer Geschichte. Illegale Händlerringe und gewissenlose Veterinäre verdienen an der Tiermast als „Mafia im Fleischgeschäft“. …Unters Fell gespritzt und in den Futtertrog gekippt wird nahezu alles, was die Pharma-Industrie so produziert, um Rind, Schwein oder Huhn bis hin zur Schlachtbank auf den Beinen zu halten….Wenn Schweine, damit es sich lohnt, innerhalb von 180 Tagen zu Zwei-Zentner-Fleischbergen hochgepäppelt werden, wächst das Knochengerüst nicht schnell genug mit, die Tiere brechen unter dem eigenen Gewicht zusammen.“

Auch in jüngster Zeit weisen immer mehr Veröffentlichungen darauf hin, wie Fleisch auf verschiedenste Weise chemisch und auch genetisch manipuliert wird. Nach der Schlachtung muß es zunächst mit chemischen Mitteln konserviert werden, damit keine üblen Gerüche dem Käufer des tage- und oft sogar wochenalten Fleisches den Appetit verderben. Und dann muß das grau-grünliche Fleisch künstlich rot gefärbt werden, da es sonst kaum verkaufbar wäre.

Die „Produktion von tierischem Protein“ in den Massentierhaltungen hat sich auf den täglichen Massenbedarf der Großhandelsketten (50.000 pro Lieferung anstatt der 50 Hähnchen vom Bauern) eingestellt. Was der Verbraucher nun zwischen die Zähne bekommt, ist gewürzt mit Wachstumsförderern, Hormonen, Antibiotika und Beruhigungsmitteln. Im besten Falle erhält er billiges, nährstoffarmes, aufgeblasenes Fleisch – im schlimmsten Fall ist es vergiftet. …Was in den Massentierhaltungen und Schlachthöfen geschieht, wird mühelos verdrängt.

Todesangst

Tierschlachtungen sind alles andere als „human“. In Wahrheit machen die Schlachthäuser Höllenvisionen Konkurrenz. Schreiende Kälber, Rinder und Schweine werden durch Hammerschläge, Elektroschocks oder Bolzenschusswaffen betäubt. Mit einem Haken werden sie an den Hinterbeinen in die Luft gezogen und auf vollautomatischen Fliessbandanlagen durch Fabriken des Todes befördert. Die Kehle wird ihnen bei lebendigem Leib aufgeschnitten, und ihr Fleisch wird schon verarbeitet, während sie noch zu Tode verbluten. Diese grausame Methode spart Zeit und erhöht die Gewinne.